Neil A. Armstrong

NASA-Archiv: Armstrong Geboren am 05. August 1930 in Wapakoneta, Ohio.

Verheiratet, hat 2 Kinder.

Neil Armstrong machte 1947 seinen Abschluß an der Wapakoneta High School und ging anschließend an die Purdune Universität. 1949 wurde er bei der Navy in Florida zum Piloten ausgebildet. Danach wollte er ursprünglich weiter studieren, wurde aber von der Navy im Korea-Krieg eingesetzt. Neil Armstrong flog während dieser Zeit 78 Kampfeinsätze und wurde einmal abgeschossen. Dabei brachte er sich mit dem Schleudersitz in Sicherheit, wie auch 1968 bei einem Testflug mit einer Übungsmondfähre, die außer Kontrolle geriet und abstürzte. Nach seiner Rückkehr im Jahre 1955 beendete er sein Studium an der Purdune Universität und erreichte dort den Bachelor of Science. Danach begann er seine Arbeit beim Vorgänger der heutigen NASA (NACA). Dort flog er als Testpilot u. a. sieben mal mit dem Raketenflugzeug X-15.

1962 wurde er in das Astronautenteam der NASA aufgenommen. Armstrong war Ersatzpilot bei der Gemini 5 und der Gemini 12 Mission, sowie Ersatz-Kommandant bei Apollo 8. Am 12. März 1966 flog er zusammen mit David Scott zum ersten mal in den Weltraum. Seine Aufgabe bestand darin, das Gemini 8 Raumschiff an den zuvor gestarteten Testsatelliten zu docken, was ihm auch gelang. Nachdem diese Kombination aber in unkontrollierte schlingernde Bewegungen geriet, mußte Gemini 8 durch vorzeitiges zünden der Bremsraketen notlanden. Bei der Apollo 11 Mission betrat Armstrong am 20. Juli 1969 als erster Mensch den Mond.

Nach diesem Mondflug war er Professor für Raumfahrt-Ingenieurwesen an der Universität von Cincinnati und bekleidete führende Positionen in der Wirtschaft. Von 1985 - 1986 gehörte er der Nationalen Kommission für Weltraumziele an und war stellvertretender Vorsitzender der Kommission, welche 1986 die Katastrophe mit der Raumfähre "Challenger" untersuchte. Heute ist Neil Armstrong Direktor einer Computerfirma und lebt zurückgezogen mit seiner Familie in Ohio.

Anders Bean

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schmetkamp@wilder-westen-web.de © 1999, Manfred Schmetkamp Fotos: Nasa-Archiv
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